Palliativpflege

Menschen mit Demenz palliativ versorgen

Die palliative Versorgung von Menschen mit Demenz wird in Zukunft eine wesentliche Rolle in der professionellen Betreuung und Pflege von Senioren einnehmen. Deshalb ist es wichtig, diese Versorgung als professionelle Pflegefachkraft richtig zu planen, zu koordinieren, durchzuführen und anschließend das Ergebnis zu evaluieren.

Gesetzlich verpflichtend ist aber

  • Die Konzepterstellung für die Sterbebegleitung
  • Die Berücksichtigung der Bewohnerwünsche für die Sterbebegleitung
  • Ein gelebtes Schmerzmanagement
  • Die Zusammenarbeit mit einem Seelsorger
  • Die enge Zusammenarbeit mit dem Hausarzt im Rahmen des Schmerzmanagements
  • Die Ermöglichung eines würdevollen Sterbens

Sterbende und Schwerstkranke begleiten

Das Sterben des Menschen ist so individuell wie sein Leben.
Manche hadern lange mit ihrem Schicksal, andere wünschen sich schnell ihren Tod herbei. Der eine braucht eine Hand die ihn hält andere können erst sterben, wenn sie niemand mehr in dieser Welt festhält.

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben (Cicely Saunders)

In der Begleitung von Sterbenden und Schwerkranken geht es nicht mehr um Heilung, sondern vielmehr um Lebensqualität durch effiziente Symptombehandlung und Linderung der Angst und Schmerzen.
Ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen bietet dem Betroffenen Schutz um so seinen individuellen Lebensweg zu Ende gehen zu können.

INHALTE

Rituale in der Sterbebegleitung - Ganzheitliche Begleitung durch komplementäre Methoden.
Möglichkeiten der Unterstützung bei:

  • Angst und Unruhezuständen
  • Juckreiz    
  • Schlafstörungen
  • Einreibungen und Massagen
  • Wickel und Auflagen


„Schmerzfreie“ Mobilisation - Möglichkeiten der Unterstützung bei:

  • Erschwerter Atmung
  • Mundtrockenheit etc.
  • Schmerzen
  • Übelkeit


Ganzheitliche Begleitung durch komplementäre Methoden
In vielen praktischen Selbsterfahrungen und deren Auswertung lernen Sie unterstützende Angebote kennen, die Ihnen helfen, schwerstkranke und sterbende Menschen individuell und professionell zu begleiten.
Durch Fallbeispiel und in Gruppenarbeiten werden die Inhalte vertieft.

 

Zielgruppe: interessierte Mitarbeiter aus dem Pflegebereich
Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

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