Basisseminar

Das Konzept zur Förderung und Pflege von Menschen, die in ihrer Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation beeinträchtigt sind.

„Basale Stimulation kann man als gedankliche Annäherung an die Probleme und Schwierigkeiten sehr beeinträchtiger Menschen auffassen.“ (A. Fröhlich/2003)


Innerhalb der 70er Jahren entstand das Konzept der Basalen Stimulation® durch Prof. Dr. Andreas Fröhlich. Mit Hilfe dieses Konzeptes erhielten behinderte Kinder Möglichkeiten der Persönlichkeitsförderung. Dieses Konzept wurde von Frau Bienstein aufgegriffen und in die Akut- und Langzeitpflege übertragen.
Inzwischen liegen umfangreiche Erfahrungen mit der Basalen Stimulation in der Pflege von Menschen mit Wahrnehmungsverlusten (z.B. Hemiplegie, Morbus Alzheim u.a.) und Wahrnehmungseinschränkungen (z.B.: beatmete, komatöse und desorientierte Menschen) vor.

Die positiven Erfahrungen damit führten zu einem Ausbau dieses wichtigen Pflegekonzeptes auch bei älteren Menschen. Im Vordergrund steht hier, durch das Zuführen angemessener Reize, die sensorische Deprivation zu verhindern. Das Seminar soll Pflegende mit der Basalen Stimulation vertraut machen sowie Hilfen und Anregungen für die praktische Umsetzung geben.

INHALTE

  • Vorstellung und Erfahrbarmachung der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche
  • Möglichkeiten der Integration der Basalen Stimulation in die Pflege
    - durch Veränderungen der Wahrnehmung der Pflegenden
    - durch belebende, beruhigende, bobathorientierte Ganzkörperwäschen
    - atemstimulierende Einreibung durch Veränderung der Mundpflege
  • Einführung in das Konzept der Basalen Stimulation®
  • Bedeutung von Immobilität
  • Wahrnehmung
  • Bewusstsein
  • Kommunikation
  • Berührungserfahrungen
  • Basal-Stimulierende Waschungen
  • Pflegerischer Austausch

 

Mitzubringen sind: bequeme Kleidung, 1-2 Decken, 2 Handtücher, 2 Badetücher, 2 Waschlappen, warme Socken und ein Kopfkissen

Zielgruppe: Pflegende aller Fachbereiche
Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

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